Flugsportring Kraichgau e.V. SinsHEIM

mehr als nur Flugsport!

 

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..1. Platz für Jonas Kühn vom FSR Kraichgau e.V...

Im Rahmen des Jugendvergleichsfliegens in Hockenheim kann der FSR Kraichgau stolz auf seine Jugendgruppe sein. So sicherte sich Jonas Kühn in der Einzelwertung Platz 1, trotz nicht ganz einfacher Bedingungen. Die ideale Platzrunde mit Ziellandung gelang Ihm am besten von den teilnehmenden Jugendlichen. Speziell die Ziellandung stellte doch eine Herausforderung dar, ist das zu treffende Feld gerade 5m lang! Jeder Meter mehr bedeutet den Verlust wertvoller Punkte. Angereist waren die Nachwuchspiloten der gesamten Region von Weinheim bis Malsch, oder auch von Hockenheim bis Walldorf.
Aber auch die anderen Jugendlichen des Flugsportring Kraichgau e.V. konnten Ihr Können aus der Ausbildung in solide Ergebnisse umwanden:

Jonas Kühn; Platz 1; Punkte: 217; Mannschaft: Sinsheim 1
Louis Völkl; Platz 3; Punkte: 212; Mannschaft: Sinsheim 1
Jakob Stoye; Platz 13; Punkte: 163; Mannschaft: Sinsheim 2
Mario Leber; Platz 17; Punkte: 152; Mannschaft: Sinsheim 2
Jens Fahrinkrug; Platz 21; Punkte: 146; Mannschaft: Sinsheim 2
Lukasz Grubala; Platz 23; Punkte: 146; Mannschaft: Sinsheim 1

In der Mannschaftswertung steht der FSR Kraichgau somit auf den Plätzen:

Sinsheim; Platz 1; Punkte: 575
Sinsheim; Platz 2; Punkte: 5 461

Im Herbst steht der 2. Durchgang für unsere Nachwuchspiloten an, die Basis für ein gutes Gesamtergebnis ist jedoch bereits geschaffen..

Link zum Bilderblog:
https://www.flickr.com/photos/flugsportringkraichgau/albums/72157683151489493

Text / Bild: FSR Kraichgau e.V.

201707 vergleichsfliegen

Zum 38. Male hat der Flugsportring Kraichgau in diesem Jahr das Sinsheimer Pfingstfliegen veranstaltet. Unser regionaler, kleiner aber feiner Streckenflugwettbewerb, steht unter dem Motto „Wir fliegen miteinander, nicht gegeneinander“ und ist insbesondere für Jungscheininhabern und Piloten, die erste Wettbewerbserfahrungen im Streckensegelflug sammeln möchten, gemacht. Der Wettbewerb dauert immer acht Tage, von Samstag vor Pfingsten bis einschließlich Samstag nach Pfingsten.
Zwei Piloten fliegen in einer Mannschaft; oft teilen sie sich ein Flugzeug. In diesem Jahr hatten wir die folgenden elf Mannschaften am Start:
David Krebs und Daniel Waldvogel, FSR Kraichgau, ASW 24 / DG 300
Oliver Speidel und Michael Reiß, LSV Bruchsal / AeC Heidelberg, Astir / LS 4
Gerd Weinelt mit den Flugschülern: Jonas Kühn, Lukasz Gubala, FSR Kraichgau, Duo Discus
Thorsten Backhaus und Michael Hladik, AeC Walldorf, LS 8 / LS 4
Patrick Korol und Alexander Six, FSG Malsch, DG 1000
Werner und Carsten Pokluda, LSV Bruchsal / FSG Malsch, DG 300
Jörg Dingeldein und Martin Wallmer, FSVO Reinheim, LS 4 / Kestrel
Wolfgang und Tim Beyl, LSG Bietigheim Lauffen Löchgau, Duo Discus xlt
Franz Figge und Patrick Hermann, AeC Heidelberg, LS 7
Reinhold und Ronja Mallik, LSV Neustadt/Weinstrasse / LC Marienberg, ASH 25
René Kernbach und Bernhard Nacke, FSVO Reinheim, SB5E / LS 4

In den vergangenen Jahren waren auch schon Teams aus Mannheim, Möckmühl und Mülben, einmal sogar aus Nordrhein-Westfalen, dabei gewesen. Der Kontakt nach Reinheim kam vor ein paar Jahren über Martin Wallmer zustande, der vor Dekaden mit dem Leimener Fliegerverein auf dem Flugplatz im Sinsheimer Wiesental geflogen war

Eröffnet wurde der Wettbewerb durch den Oberbürgermeister der Kraichgaumetropole Sinsheim, die man nicht nur aus den täglichen Staumeldungen kennen sollte. In den vergangenen Jahren waren es immer die Chefs, die Herren Oberbürgermeister Jörg Albrecht und davor sein Vorgänger Rolf Geinert, persönlich, die die Teilnehmer begrüßt haben. Wir freuen uns natürlich sehr, wenn unser aller Luftsport so viel Würdigung erfährt. Danach ergriff Benjamin Bauer, Vorsitzender des Flugsportrings Kraichgau e.V. das Wort an die Teilnehmer des Wettbewerbs. Beide Herren fassten sich kurz und verbindlich, so dass die Wettbewerbsleitung schnell übernehmen konnte. Grundsätze des Wettbewerbs, Regeln, Flugplatz, Platzrunde, angrenzende Lufträume, Abfluglinie, Zielkreis, keine tiefen Überflüge, schreckliche Strafen wie Nullwertungen eines Fluges oder Schlimmeres, Startaufbau, Wahl der Pilotensprecher und noch einiges mehr. Alles eben, was für einen richtigen Wettbewerb nötig ist. Geflogen wird grundsätzlich nach der Wettbewerbsordnung der DMSt, wobei in Einzelfällen auch abgewichen werden kann. Nur so ist es möglich, dass ein Astir und eine ASH25 zusammen im Wettbewerb fliegen und jeder noch Freude dabei hat. Und die hatten wir. ALLE. Es ist ein lockerer Wettbewerb, wir fliegen zum Spaß. Natürlich möchte jedes Team gewinnen und das soll auch so sein. Es wird aber nicht mit dem Messer zwischen den Zähnen geflogen.

Das Wetter hat es dieses Jahr nicht so gut mit uns gemeint. Von acht möglichen Wertungstagen waren am Ende doch nur drei Tage wettbewerbstauglich. Die Wettbewerbsleitung (Wolfgang Weber und Daniel Waldvogel) sowie die beiden Pilotensprecher (Reinhold Mallik aus Neustadt und Werner Pokluda aus Bruchsal) hatten alle Hände voll zu tun, dem Wetter die richtigen Strecken abzutrotzen. Die Wege führten dominant nach Westen. Geflogen wurde in einem Gebiet zwischen Kraichgau, Rheinebene, Pfälzer Wald und Odenwald. Die Strecken, allesamt Area Tasks, lagen zwischen 50 Minimum und 360 km Maximum, wobei die maximale Ausdehnungen nicht geflogen wurden. Insgesamt wurden über 4.300 km zurückgelegt und die üblichen Verdächtigen machten die üblichen Außenlandungen. Leider haben wir es diesmal nicht geschafft, ein 300 km FAI-Dreieck zu fliegen. Für Streckenflugneulinge ist das immer eine tolle Sache, mit einem 300er, acuh noch FAI, vom Wettbewerb nach Hause zu kommen. Wir hatten eines ausgeschrieben, welches dann aber der Entwicklung des Wetters zum Opfer fiel, das sich wiederholt nicht an die Vorhersage gehalten hat.

Wenn nicht gerade mal geflogen wurde, kam echte Fluglagerstimmung auf. Die Kameraden aus Malsch um Patrick Korol, Alexander Six und Michael Reiss, haben eine umfassende Grillinfrastruktur aufgebaut und die Truppe mit feinem Gegrilltem (einmal waren es 20 Kilogramm Rumpsteak, dessen Reste es am nächsten Morgen als Roastbeef zum Frühstück gab) versorgt. Daneben hat Oliver Speidel aus Bruchsal mehrfach für die hungrige Meute gekocht und latentes Talent bewiesen. Aber das kennen wir ja schon aus Bruchsal; die vielen Kunstflug- und Gourmetwochen dort lassen grüßen.

Zum Abschlussabend waren wir auswärts in der Sportgaststätte gegenüber dem Flugplatz. Nach einem schönen griechischen Buffet wurden die Sieger geehrt und der von Helmut Beck, dem ehemaligen Ersten Bürgermeister der Stadt Sinsheim, gestifteten Pokal vergeben. Gewonnen haben in diesem Jahr René Kernbach und Bernhard Nacke, gefolgt von Reinhold und Ronja Mallik und dem zweiten Platz sowie Jörg Dingeldein und Martin Wallmer auf Rang drei. Den Jugendpokal als bester Pilot unter 25 Jahren hat Bernhard Nacke nach Reinheim geholt.

Es ist durchaus nicht mehr so, dass man im Verein Schlange stehen muss, um einen Job als Windenfahrer oder Flugleiter zu bekommen und sich eine Wettbewerbsleitung vor Angeboten für Dienste außerhalb des Wochenendes kaum retten kann. Wir haben zu danken, und das tun wir sehr gerne, unseren beiden Flugleitern Herbert Mittendorff und Walter Mallinger sowie unserem Windenfahrer Bernd Stolz.

Nach dem Wettbewerb ist vor dem Wettbewerb – die Whatsappgruppe des Wettbewerbs wurde schon nach 2018 migriert.

Hier geht’s zu unseren Beiträgen im Bilderblog:
https://www.flickr.com/photos/flugsportringkraichgau/albums/72157681653285863
https://www.flickr.com/photos/flugsportringkraichgau/albums/72157685727260156

Text: Wolfgang Weber (Wettbewerbsleiter, FRS Kraichgau)
Bilder: Alexander Becker (http://www.pressb.de/), Teilnehmer, Robin Kemter (FSR Kraichgau)

 2017pfingstfliegen

Unter Fliegerkollegen hilft man gerne mal aus und so kam es zu einem nicht ganz alltäglichen F-Schlepp nach Hayingen. Nein, es war ausnahmsweise keine Außenlandung, sondern die Anfrage unseren Doppelraab am Vatertag nach Hayingen zu bringen. Udo Markert hatte sich zur Feier des 60-jährigen Bestehens des LSV Hayingen nämlich etwas Besonderes ausgedacht:
Der erste Start vom Gelände des LSV wurde nämlich mit einem Doppelraab durchgeführt und wie es der Zufall will, haben wir Sinsheimer ja ein solches Exemplar aus der eigenen Geschichte in flugfähigem Zustand. Thomas samt Begleitung ließen sich also am Vatertag per „Luftfracht“ abholen und konnten sogar einen Überflug über den Stuttgarter Flughafen mit dem Doppelraab machen! Wie man auf den Bildern sieht, wissen nun auch die jüngeren Piloten in Hayingen, warum der Doppelraab bei den Fluglehrern eine gewisse Beliebtheit hatte..

Link zum Bilderblog des FSR Kraichgau:
https://www.flickr.com/photos/flugsportringkraichgau/albums/72157685353916156

Text / Bild: Robin Kemter

2017draab